Korrosion und die Folgen

Die Dessauer Korrosionsschutz GmbH ist Ihr zuverlässiger Partner für verschiedenste Aufgaben. Wir helfen Ihrem Unternehmen, Schäden durch Korrosion und den dadurch entstehenden Folgekosten vorzubeugen.

Stahl und Stahlbeton sind spätestens seit dem Beginn der Bauhaus-Ära weit verbreitete und universell verwendete Baustoffe. Stahl ist zumeist ein tragender Bestandteil von verschiedenen Bauwerken. Feuchtigkeit von aussen in Verbindung mit Sauerstoff lässt das Eisen jedoch oxidieren: es entsteht Rost, kleine Löcher können sich bilden oder Schweißnähte werden angegriffen. All diese Schäden können so schnell zu einem statischen, sicherheitsrelevanten und nicht zuletzt finanziellen Problem werden.

Der jährliche Schaden durch Korrosion beläuft sich weltweit auf 3,3 Billionen US-Dollar. Dieser Schaden ist allerdings nicht nur wirtschaftlicher Natur, sondern verursacht auch im privaten Leben Probleme.

Korrosion beeinflusst die öffentliche Sicherheit, führt zu Produktionsausfällen und zu einer enormen finanziellen Beeinträchtigung – in den meisten Industrieländern beträgt diese ca. 3% des Bruttoinlandsproduktes.*

All die aufgezeigten Gründe machen deutlich, dass Korrosionsschutz ein wichtiges Thema ist, das dazu beiträgt, Bauteile zu erhalten, Sicherheit für den öffentlichen Bereich und die Angestellten zu gewährleisten und die Nutzungsdauer von z.B. Maschinen zu verlängern. Eine Kosteneinsparung durch das Vermeiden von Neuanschaffungen ist nicht zuletzt ein triftiger Grund für professionelle Schutzmaßnahmen.

*(Quelle: http://www.dechema.de/Presse/Pressemitteilungen/19_2011+Weltkorrosionstag+2011.html)


Wie entsteht Rost?

Anhand einer schematischen Darstellung versuchen wir Ihnen zu erklären, wie genau Rost entsteht. Durch Oxidation mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasser oder Feuchtigkeit verlieren Eisen und Stahl ihre Festigkeit und tragenden Eigenschaften.

Schematische Darstellung der Rostentstehung

Sind Metalle verschiedensten Umwelteinflüssen wie Luft und Wasser ausgesetzt, können sich diese verändern. Das passiert nicht immer zum Nachteil des Metalls – bei Aluminium, Blei, Kupfer oder Zink beispielsweise bildet sich eine schützende Oxidschicht, die als eine Art luftdichter, fester Schutzmantel fungiert und so eine weitere Korrosion verhindert.

Andere Metalle wie Eisen oder Stahl werden jedoch nachteilig durch die Oxidbildung beeinträchtigt. Dabei entsteht Rost als Produkt der Korrosion.

An rostigen Stellen kann Feuchtigkeit die Eisenoberfläche durchdringen und das Eisen, das darunter liegt, angreifen. So wiederholt sich der Prozess immer wieder, bis das Bauteil völlig verrostet ist.

Chemisch gesehen passiert folgendes: Eisen, Wasser und Sauerstoff werden zu Eisenhydroxid, welches mit dem Sauerstoff aus der Luft zu Eisenoxid wird. Das Eisen gibt Elektronen ab, sprich es oxidiert, während der Luftsauerstoff diese aufnimmt. Die so entstehende Oxidschicht, die zu Abplatzungen und anderen Schäden führt, bezeichnet man als Rost.